| Geschichtliche Entwicklung von Stahlbändern |
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Die ersten Anwendungen: Es ist nicht genau bekannt, wann das erste Stahlband für Förderanwendungen verwendet wurde, eine der ersten dokumentierten industriellen Anwendungen war jedoch das Gießen von Film-Trägermaterial für die Fotoindustrie. Diese Stahlbänder wurden aus mit Nickel oder Silber beschichtetem Kupferblech hergestellt und von Stevens und Leffert im Dezember 1896 patentiert. Entwicklung des Stahlbandes: Heute glaubt man, das die Entwicklung von Stahlbändern sich von Band-Sägen aus der Holzindustrie herleitet. So wurden die ersten Bänder auch aus jenem Material hergestellt, aus dem diese Sägebänder bestanden. Aufgrund deren relativ geringer Breite waren auch die ersten Stahlbänder sehr schmal. Durch Verbesserungen in der Stahlproduktion wurden mit der Zeit immer größere Materialbreiten erreicht. Das Edelstahl-Band: Die Wirkung von Chrom und Nickel im Zusammenhang mit Stahl wurde im frühen 20. Jahrhundert detailliert studiert. Aufgrund der Tatsache, dass Chrom und Nickel enthaltende Legierungen nicht bzw. nur schwer rosten, wenn sie der Atmosphäre ausgesetzt werden, gab man ihnen den Namen "rostfreier Stahl". Durch die Entwicklung der Kaltwalz-Technik konnten hohe auch Zugfestigkeiten erreicht werden. Diese hohen Zugfestigkeiten im Zusammenspiel mit der Korrosionsfestigkeit machten den Werkstoff Edelstahl überaus interessant für eine Vielzahl an Anwendungen wie auch Edelstahl Transport- und Prozessbänder. Obwohl die ersten Edelstahl-Bänder bereits in den 1930-er Jahren produziert wurden, wurden sie erst nach 1945 flächendeckend eingesetzt. Heute handelt es sich bei Edelstahl-Bändern um ein hochspezialisiertes Produkt, das in seiner Festigkeit und Temperatur-Widerstandsfähigkeit durch kein anderes verwendetes Bandmaterial ersetzt werden kann. |
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